Do Our Questions Seek Truth or Avoid It?
Welcome to Day 294 of our journey with Jesus. Today, we consider what Jesus calls us to question in our beliefs or lives. The main truth for today is this: Questions about Jesus can become a way to avoid the truth if we refuse to consider evidence honestly. Let’s begin.
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Jesus in Action
Mark 11:27–12:12
Step 4 of 5
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Examine what Jesus calls us to question in our beliefs or lives.
Inzwischen waren sie wieder in Jerusalem angelangt. Als Jesus im Tempel umherging, kamen die obersten Priester, die Schriftgelehrten und die führenden Männer des Volkes zu ihm und stellten ihn zur Rede: »Woher nimmst du dir das Recht, so aufzutreten? Wer gab dir die Vollmacht dazu?« Jesus erwiderte: »Ich will euch eine Gegenfrage stellen. Beantwortet sie mir, dann werde ich euch sagen, wer mir die Vollmacht gegeben hat. War Johannes der Täufer von Gott beauftragt zu taufen oder nicht? Was meint ihr?« Sie überlegten: »Wenn wir antworten: ›Gott hat ihn gesandt‹, dann wird er fragen: ›Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?‹ Was ist, wenn wir bestreiten, dass Gott ihn gesandt hat?« Doch sie befürchteten, deswegen Ärger mit dem Volk zu bekommen. Denn alle waren davon überzeugt, dass Johannes ein Prophet war. So antworteten sie schließlich: »Wir wissen es nicht!« Darauf entgegnete Jesus: »Dann sage ich euch auch nicht, wer mir die Vollmacht gegeben hat, all diese Dinge zu tun.« Dann erzählte Jesus ihnen ein Gleichnis: »Ein Mann legte einen Weinberg an, zäunte ihn ein, stellte eine Weinpresse auf und baute einen Wachturm. Dann verpachtete er den Weinberg an einige Weinbauern und reiste ins Ausland. Zur Zeit der Weinlese beauftragte er einen Knecht, den vereinbarten Anteil an der Ernte abzuholen. Aber die Weinbauern packten den Knecht, schlugen ihn nieder und jagten ihn mit leeren Händen davon. Da schickte der Besitzer einen zweiten Boten. Dem schlugen sie den Kopf blutig und verhöhnten ihn. Den dritten Boten des Weinbergbesitzers brachten sie um. Immer wieder versuchte der Besitzer, zu seinem Ernteanteil zu kommen. Doch alle, die in seinem Auftrag hingingen, wurden verprügelt oder sogar getötet. Nun blieb nur noch einer übrig: sein einziger Sohn, den er sehr liebte. Ihn schickte er zuletzt. ›Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben‹, sagte er sich. Aber die Weinbauern waren sich einig: ›Das ist der Erbe! Los, den bringen wir um, und dann gehört der Weinberg uns.‹ Sie packten ihn, brachten ihn um und warfen ihn zum Weinberg hinaus. Was, meint ihr, wird der Besitzer jetzt wohl tun? Er wird selbst kommen, die Weinbauern töten und den Weinberg an andere verpachten. Habt ihr nicht die folgende Schriftstelle gelesen: ›Der Stein, den die Bauarbeiter weggeworfen haben, weil sie ihn für unbrauchbar hielten, ist nun zum Grundstein des ganzen Hauses geworden. Was keiner für möglich gehalten hat, das tut der Herr vor unseren Augen‹?« Am liebsten hätten die obersten Priester, die Schriftgelehrten und die führenden Männer des Volkes Jesus festgenommen. Sie hatten verstanden, dass er in diesem Gleichnis von ihnen gesprochen hatte. Aber sie wagten sich nicht an ihn heran, weil sie vor dem Volk Angst hatten. So ließen sie ihn in Ruhe und gingen weg.
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After seeing Jesus identify Himself within God’s rejected yet victorious purpose, today we confront the supposed neutrality of endless questioning.
Questions can be sincere, necessary, and courageous. Jesus Himself asks questions. The problem in this encounter is not inquiry but the refusal to answer honestly when the evidence threatens a preferred position.
They Calculate Instead of Answering.
The leaders ask about authority, yet when Jesus asks about John, they discuss what each possible answer will cost them. Their concern is not simply what is true.
I Do Not Know Can Become a Shelter.
Sometimes uncertainty is genuine. Here, Mark shows leaders choosing “We do not know” because a truthful answer would expose them. Agnosticism can become strategic when certainty feels inconvenient.
Understanding Does Not Guarantee Submission.
After the parable, they know Jesus has spoken against them. Increased clarity produces greater opposition rather than repentance.
Questions Have a Direction.
Serious investigation should remain open to being changed by what it discovers. Jesus confronts the use of questions as an endless defense against the authority one is supposedly examining.
Tomorrow, move from investigation to an honest response to the rejected cornerstone.
Consider this.
Which assumption does Jesus confront in you?
Examine your assumptions
Examine whether your questions are still seeking truth or have become a way to avoid a conclusion.